Nur noch

;
Stunden, dann ist wieder Schützenfest
 

2006 Playa de Palma

25 Jahre Jägerzug Stolzer Hirsch. Zum silbernen Jubiläum des besten Schützenzuges vom Niederrhein wollten wir uns eine besondere Fahrt aussuchen. „Aussuchen“ ist nicht ganz richtig, da wir Marc zum Buchen ernannt hatten und er nur ein paar Bedingungen einhalten sollte, wie Preis und Leistungen usw. Heraus kam, halt der Ballermann. Vom Preis her auch nicht teurer als Norderney, Allgäustern oder Sauerlandstern (sogar preiswerter!!). Und dann auch noch vier Tage mit Strand und Sonne! So ging es dann also mit Iberia (Service, was ist das?) von Düsseldorf über Madrid nach Palma de Mallorca.
 
Schnell die Koffer in den Schrank geschüttet und dann ab zum Strand. In den 25er Trikots haben wir uns zuerst auf die Mauer am Ballermann 6 gepflanzt und uns mit San Miguel versorgt.



Gegenüber der Promenade war ein Supermarkt der nur dafür da war um die Leute vom Strand mit Getränken zu versorgen. 

Bier, Schabau, Eis, Strohhalme, Eimer, einfach alles was man für die Strandpartie benötigte gab es hier. 

Ein 24er Pack San Miguel für ca. 10€ war für uns eigentlich supergünstig. Und so wurde das Bier auch erst gar nicht warm, denn sobald die Lage aufgebraucht war holte der nächste in nur 3 Minuten eine Neue. Abends sind wir dann immer im Riu Palace gelandet. Für 20€ all Inn! Und das bei richtigem Bacardi, Pernod, Moskovskaya und frischem Eifelsekt (Bit) vom Fass. Im Riu Palace trat jeden Abend eine andere Showgröße auf. Haltet Euch fest: Marita Kölner, die Lords und all die alten Stimmungskanonen!!!! Spaß hatten wir sowieso, da konnte kommen wer wollte. 





So haben wir die Tage verbracht: Sonne, Strand, San Miguel und mit den besten Kumpels am Ballermann!!! Gibt’s was Besseres? 



Leider kam der Tag der Abreise schneller als gedacht. Also dann, sonntags morgens Treffen am Pool und alle Mann zum Flughafen um den Flieger nach Madrid zu besteigen. 

Die kleine Boeing legte schon vom Terminal ab und wir machten uns für den Start bereit. Plötzlich stoppte die Maschine noch in der Nähe des Hangars und eine Durchsage mit dem Hinweis, dass wir ein technisches Problem hätten, machte unseren Startvorbereitungen ein jähes Ende. Na gut. Wir warteten. Und wir warteten. Konnte ja nicht so lange dauern!!!  Und wir warteten. Der Flieger war international besetzt, und darauf hin kamen die Durchsagen für die Anschlussflüge in Madrid in vielen Sprachen. Auch unser Flug nach Düsseldorf wurde erwähnt.  Und wir warteten immer noch. Langsam wurde es eng, wenn wir den Anschlussflug noch erreichen wollten. Ich saß mit dem Dzigg ungefähr in der Mitte vom Flugzeug, nah vorne schauend sahen wir auf einmal an den Innenseiten der Fenster rechts und auch links irgendeinen hellen Rauch (wahrscheinlich Kondensat) aufsteigen?!? Wir schauten uns an und sagten uns, dass es sicher nur der Druckausgleich sei (Das war Dzigg´s erste Flugreise!!!!). Die Flieger zu beiden Seiten von uns waren schon längst gestartet, als wir endlich in Richtung Startposition rollten. Ein Blick auf die Uhr sagte uns: „Wenn wir jetzt starten, schaffen wir noch die Maschine nach Düsseldorf“. Ca. 40 Minuten später landete die Kiste also in Madrid und alle Mann raus aus dem Flieger. In dem riesigen Terminal des neuen Madrider Flughafens Barajas rannten wir Richtung Düsseldorf-Schalter. Von weiten schon (Totaler Glasbau) sahen wir unsere Maschine bereit stehen. Aufatmen!!! Wir kamen am Schalter an und zogen unsere Tickets. Da wurde uns unmissverständlich klar gemacht, dass wir dieses Flugzeug auf keinen Fall mehr betreten könnten. Nach kurzer Diskussion mit dem Bodenpersonal von Iberia strichen wir die Segel. An einer riesigen Fensterfront stehend sahen wir, wie unser Flieger in die Heimat kurze Zeit später abhob! Man, war das eine komisches Gefühl. Fernab der Heimat, die meisten mussten am nächsten Tag arbeiten und wie kriegst Du neun Leute gemeinsam nach Düsseldorf? Für Alle würde es sicher nicht genügend Plätze in den Ausweichmaschinen geben . Und wer darf fliegen und wer bleibt am Flughafen sitzen? Doch es wurde nicht ganz so schlimm. Die Iberia bot uns einen Flug 5 Stunden später an, und der war gerade mal zur Hälfte besetzt. Zusätzlich bekam jeder von uns einen Essensgutschein inkl. Getränk (schon wieder all-Inn ). Alles lief wieder in geordneten Bahnen, außer, das wir später als geplant nach Hause kamen. Also erstmal etwas Essen und Trinken. Danach warteten wir auf die Bekanntgabe des Flugsteigs, der  2 Stunden vor dem Abflug bekannt gegeben wurde. Und schon ging die Suche los! In diesem riesigen Gebäude gab es keinen Schalter der die gesuchte Nummer besaß. Nach kurzer Suche zeigte uns ein Flughafenmitarbeiter den richtigen Schalter, der wiederum in einem ganz anderen Trakt beheimatet war. Dieser war mindestens 2 km entfernt und auf der gegenüberliegenden Seite des Rollfeldes gelegen. Wie sollten wir denn da bloß hinkommen? Noch zwei Stunden Zeit sollten eigentlich reichen…………. . Dieser supermoderne Flughafen besaß doch tatsächlich eine U-Bahn, die die beiden Gebäude miteinander verband. Ein paar Etagen herunter in den Keller und ab zum anderen Terminal. Dort wieder komplette Klamottenfilze und zum Schalter. Warten und Kaffee trinken und rauchen (ging damals noch!). Noch 90 Minuten. Im Sachen Warten hatten wir ja bereits Übung. 60 Minuten. Müdigkeit, Nachdurst. 45 Minuten. Dadurch dass der Bau fast nur aus Glas bestand, konnten wir beobachten dass überhaupt kein Flieger bei uns ankam. Der ganze Bau war bedenklich leer. Egal, auf der Tafel stand ja alles genau beschrieben, wie lange wir noch zu warten hatten und wo…! Und jetzt kommt´s: 30 Minuten vor dem Abflug änderte sich mit einem Mal die Nummer unseres Schalters, aber leider nicht die Zeit! Wo mussten wir Hin? Ehrlich! Zurück zum Hauptgebäude! Und wieder runter in den Keller, ellenlange Rolltreppen (waren die vorhin auch so lang?), Bahnsteig leer, warten auf den Zug, rein ins Abteil und los ging die Fahrt. 20 Minuten. Passkontrolle, schon wieder den Gürtel aus und alles in die Schale zum Röntgen legen. Der Schmacko wurde doch tatsächlich noch abgetastet (Hautfarbe so dunkel wie ein Araber). 10 Minuten. Die lange Rolltreppen rauf und dann ein Spurt zum Schalter. Pässe, Tickets alles OK. Rein in den Flieger, Handy aus und ´ne Dose Bier an den Hals und bloß ab nach Hause.

Der Jägerzug Stolzer Hirsch ist seit 1981 Mitglied in der St.Hubertus Schützenbruderschaft Hackenbroich-Hackhausen.
Hackenbroich
Nach der Tour ist VOR der Tour
Besucher Counter
 
Heute waren schon 1 Besucher (6 Hits) hier!
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
Stand 28.02.2013